Finden wir einen gemeinsammen Nenner Soll Ethik und Moral auf diesem Planeten wieder eine Chance bekommen, dann darf keine Entwicklung, kein Fortschritt, keine Errungenschaft jemals wieder auf Kosten irgend einer ethnischen oder religiösen Menschengruppe oder irgend eines Geschöpfes dieses Planeten gehen. Ethik und Moral müssen also über allem stehen und alle Menschen, die Natur, die Tierwelt mit berücksichtigen. Ohne die Entwicklung eines Einheitsbewusstseins können wir das Fundament für eine Globale Gemeinschaft, eben die Globale Ethik, nicht erstellen.
Die fünf Prinzipien globaler Ethik In den 5 ethischen Prinzipen ist alles enthalten:
• Gleichheit. Sie ist das Gefühl der Bedeutsamkeit der ganzen Schöpfung. Alles ist gleich wertvoll und bedeutungsvoll. Nichts ist wertlos oder vernachlässigbar. Jeder ist mit jedem verbunden. Jeder erkennt jeden als einen Teil von sich. Daher steht jeder jedem bei, entsprechend seinen Fähigkeiten und Talenten. Gleichheit kennt kein oben und kein unten unter den Menschen, keine Fürsten und keine Vasallen, keine Königinnen und keine Mägde, keine Herren und keine Sklaven. Gleichheit bedeutet nicht Gleichmacherei oder Vermassung. Sie bedeutet Respekt und Achtung vor jedem Bewusstsein, dem Mineral, der Pflanze, dem Tier und jedem Menschen.
• Freiheit. Sie setzt die innere Freiheit von der ichbezogenen Weltanschauung voraus. Wer nicht mehr der Sklave seiner eigenen Wunschwelt und Vorstellungen ist, wer sich frei gemacht hat von Habgier und Suchtverhalten, der entwickelt Toleranz, Edelmut und Großzügigkeit. Frei ist der Mensch, der seinen Nächsten an- und aufgenommen hat. Frei ist, wer die Fehler, die ihn an seinem Mitmenschen stören, zuerst bei sich selbst erkennt und bearbeitet. Die Freiheit bestimmt oder zwingt keinen anderen Menschen und schenkt allen Achtung und Wertschätzung. Der freie Mensch hat nichts zu verbergen. Frei ist auch der Mensch, der über seinen Mitmenschen nicht gehässig und abwertend spricht, der aber das ausspricht, was auszusprechen ist, um dadurch in Unklares die Klarheit zu bringen.
• Einheit. Sie entwickelt sich auf dem Fundament von Gleichheit und Freiheit. Einheit bestimmt das Verständnis, dass Mensch, Tier und Natur ein großes Ganzes sind und jeder Verstoß gegen einen Teil davon ein Verstoß gegen sich selbst ist. Einheit heißt Rücksichtnahme, Behutsamkeit, Besonnenheit, Entgegenkommen, Fürsorglichkeit, Umsicht und bedingungslose Offenheit. In der Einheit liegt auch das Füreinander in jeder Situation. Dies wiederum bewirkt das Miteinander. Einheit bedeutet, dass ethische Menschen in einer Notlage und Schwierigkeit sich nach bestem Vermögen beistehen. Wer in der echten Einheit mit seinen Mitmenschen lebt, der lebt immer mehr in der Selbstlosigkeit. Dadurch entsteht das Gemeinschaftsleben, welches an einer echten Wohlfahrt arbeitet und so das globale Gemeinwohl aufbaut.
Einheit setzt ein weites Herz für die Schöpfung voraus. Das Erfassen ihrer Bedeutung führt zur:
• Brüderlichkeit. Menschen des Geistes mit hoher Moral und getragen von starker Ethik betrachten sich über alle Grenzen hinweg als Brüder und Schwestern auf diesem Planeten. Sie haben zueinander Vertrauen. Sie arbeiten verantwortungsvoll und selbständig, sind hilfreich, unterstützen die Schwächeren, fördern die Zaghaften und machen einander keinen Druck und Zwang. Jeder fühlt sich für seinen Mitmenschen mitverantwortlich. Die Brüderlichkeit kennt keine Gleichgültigkeit oder Teilnahmslosigkeit, keine Trägheit und keine Unachtsamkeit. Die Brüderlichkeit ist allen Menschen zugetan.
• Gerechtigkeit. Aus den vier Grundpfeilern ethischen Lebens – Gleichheit, Freiheit, Einheit und Brüderlichkeit – ergibt sich die Gerechtigkeit. Menschen von Ethik und Moral übervorteilen ihre Mitmenschen nicht. Sie sind bemüht, jedem gerecht zu werden, denn sie sind auch zu sich selbst ehrlich, offen und gerecht.
Leben mit den Prinzipien Wenn wir als Menschen in dieser Welt wirklich etwas verändern wollen, dann müssen wir uns an eine ethische Vorgabe halten. Davon zu sprechen, bei anderen zu moralisieren, genügt nicht!
Unethik und Unmoral haben die Gesellschaft und die Mutter Erde dahin gebracht, wo sie heute stehen. Wenn Menschen einen neuen Anfang machen wollen, um auf diesem Planeten zu retten, was noch zu retten ist, dann müssen die globalen Gesetze von Ethik und Moral befolgt und eingehalten werden.
Eine Alternative zu Ethik und Moral darf es für die Zukunft nicht mehr geben – die Alternative zu Ethik und Moral ist in unseren Geschichtsbüchern nachzulesen: Krieg, Brudermord, Vertreibung, Unterjochung, Folter, Terrorismus, seelische und körperliche Vergewaltigung – wie groß muss das Leid auf diesem Planeten noch werden, bis die Menschen zur Vernunft und Einsicht kommen und wie lange soll dies noch auf sich warten lassen?
NEIN: Unmoral ist für unsere Zukunft keine Option!
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