Die Macht der „qualifizierten Minderheit“


Keine Revolution hat je mit dem Einverständnis der Mächtigen oder der breiten Masse begonnen. Wir haben an anderer Stelle bereits festgehalten, dass jeder Paradigmawechsel, also jede Revolution im Denken, immer mit einer qualifizierten, hoch motivierten Minderheit begonnen hat. Sie ist wie das Kleinholz mit welchem das schließlich weit herum sichtbare Signalfeuer entfacht wird: Den mächtigen Birkenstamm entzündet keiner, aber die feinen trockenen Tannenscheiter entflammt ein Funke.

Diese qualifizierte Minderheit steckt ganz allmählich immer weitere Kreise an, die zunächst skeptisch aus der Ferne beobachten, was geschieht, um schließlich dann, wenn Erfolg in Aussicht steht, freudig und begeisterungsfähig dazu zu stoßen.

Was charakterisiert also diese qualifizierte Minderheit?


• Sie wird von der Vision einer Neuen Ära getragen und beflügelt

• Sie ist durch Zweifler und Verleumder nicht einzuschüchtern

• Sie ist unbeirrbar und geht keine faulen Kompromisse ein

• Sie ist ehrlich und treu zu sich selbst und zu ihrem gemeinsamen Vorhaben

• Sie ist aufrecht, fair und gerecht

• Sie ist vernehmbar, gesetzestreu und zeigt Ausdauer

• Sie klärt auf, zeigt das Unrecht auf und schweigt nicht

• Sie verachtet Andersdenkende nicht und führt keine Streitgespräche

• Sie strebt das ideelle Ziel an, nicht die Ehre des Einzelnen

Fühlen wir uns hier angesprochen? Ist das in unserem Sinn? Spüren wir, dass wir eine weltweite „Friedenstruppe“ ohne Blauhelme werden können, die die Welt verändert, weil sich jeder selbst verändert?

Dann haben wir das Schwierigste schon geschafft: Die Entscheidung, die persönliche Lethargie und Bequemlichkeit aufzugeben!

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