Nichts kommt zufällig auf uns zu


Alles, was von uns Menschen ausgeht, ist eine Form von Energie: Jede Empfindung, jedes Gefühl, jeder Gedanke, jedes Wort, jede Handlung. Energie verwandelt sich, sie ändert den Zustand, aber sie nimmt nicht ab und geht auch nie verloren – eine Tatsache, die in der Physik seit langem als Entropie bekannt ist: „Die Summe aller Energien bleibt konstant. Alle energetischen Prozesse bedeuten letztlich nur eine Umwandlung der Energie von einer Form in eine andere“ (Bertelsmann Universal Lexikon; 1997).

Energien sind auch Kraftfelder und so, wie wir ein Magnetfeld nicht sehen können, obwohl es existiert, so bestehen auch um uns herum unsere Energiefelder, auch wenn wir sie mit unseren üblichen Sinnesorganen nicht wahrnehmen können; wer könnte in einem Kilogramm Uran schon seine ungeheure Explosionskraft wahrnehmen?

Diese Energiefelder entsprechen also immer den von uns ausgesandten Energien, sind also mit uns verwandt. Und diese Energiefelder ziehen immer Gleichartiges an. Der Volksmund weiß doch: Gleich und gleich gesellt sich gern. Andere bezeichnen es als das Gesetz der „Anziehung der Gleichart“. Wir können diese Energien auch nicht einfach abschütteln, da sie zu uns gehören. Aber wir können uns verwandeln, verändern und somit neue, höhere Energieformen aussenden, worauf die alten Energiefelder allmählich „austrocknen“ und die Übereinstimmung mit uns verlieren.

Wenn wir durch unser Denken, Fühlen und Handeln eine Art Magnetfeld für uns aufbauen, dann müssen wir eben damit rechnen, dass Entsprechendes von uns angezogen wird. Umgekehrt gilt dann natürlich auch der Schluss, dass alles, was auf uns zufällt, von uns durch unseren Magnetismus angezogen wurde.

Zufälle gibt es also im traditionellen Sinne nicht – nur insofern, als uns eben etwas gesetzmäßig oder gerechterweise zufällt, denn „So, wie man in den Wald ruft, so tönt es wieder heraus“ oder „So wie ihr gerichtet habt, werdet ihr gerichtet werden“, oder „mit welcherlei Maß ihr messt, wird euch gemessen werden“, oder „Aug um Auge, Zahn um Zahn“ – alles Sprichworte und Zitate, die den meisten Lesern bekannt sind - das Gesetz von Ursache und Wirkung!

Es muss uns bewusst werden, dass wir in den Ereignissen die Täter sind oder waren und nicht die Opfer. Dadurch, dass die Energien über unsere Anziehungskraft wieder auf uns zurückkommen, sind wir in der Lage, uns selbst zu erkennen. Nämlich mit der Frage: Wo und wie habe ich Gleiches oder Ähnliches getan, und wer hat darunter so gelitten, wie ich jetzt? Alles, was uns von anderen Menschen getan wird, haben wir bereits anderen Lebensformen - Menschen, Tieren oder der Mutter Erde - angetan. Daher heißt die Goldene Regel einer hohen Ethik und Moral, die gleichzeitig auch die Befreiung aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung bedeutet:

„Was du nicht willst, dass man dir tu',
das füg' auch keinem anderen zu!“


Das Schicksal ist in der Tat unser bester Lehrmeister, nur wird er immer ernster und unerbittlicher, je öfter wir seine Ratschläge in den Wind schlagen oder den Fehler immer und immer wieder bei unseren Mitmenschen und Sündenböcken suchen und alle möglichen Ausreden für unser eigenes Tun erfinden.

Seien wir wachsam bei uns selbst, dann findet bald ein Wandel statt, der sich nicht nur an uns selbst vollzieht, sondern auch in unserer Umgebung und unserer Umwelt seine Spuren hinterlässt.

Fassen wir zusammen ...


Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden Deine Gedanken.
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn Sie werden Deine Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.



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