Reden ist Silber - Handeln ist Gold! Wenn Sie, liebe Besucher, die Inhalte von ethicplanet gelesen haben und bejahen, werden Sie sich jetzt wahrscheinlich fragen: „Wie geht es weiter – was ist konkret zu tun?“
Sie werden gewiss auch feststellen: Wir dürfen nicht wiederum beim Theoretisieren stehen bleiben. Die philosophischen und religiösen Lehren waren oft großartig, aber da sie nicht umgesetzt wurden, haben sie der Menschheit und dem Planeten Erde nichts gebracht. Es gilt nun also, aus der Erkenntnis heraus unsere persönlichen Schritte des Handelns einzuleiten, und zwar gleich, nach dem Motto: Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen! Also muss diese Frage nach dem „Was JETZT?“ für jeden Einzelnen beantwortet werden, soll nicht schon wieder alles beim Alten bleiben.
Im Jahre 1960 hat John F. Kennedy, der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, seine Mitbürger aufgerufen, die Herausforderung anzunehmen, in 10 Jahren einen Menschen auf den Mond und wieder sicher zurück zu bringen, „nicht weil es einfach ist“, erklärte Kennedy, „sondern gerade weil es schwierig ist“; – zehn Jahre später waren die Menschen tatsächlich auf dem Mond gelandet und wieder wohlbehalten auf die Erde zurückgekehrt. Das fast Unvorstellbare wurde dadurch möglich, dass nicht die Zweifler und Hasenfüße das Sagen hatten, sondern Menschen, die gewillt waren, etwas Außerordentliches zu leisten – auch wenn es zehn Jahre brauchen würde.
Könnten wir uns als Individuen, Familien und Völker – als verantwortungsbewusste Erdenbürger - nicht ähnlich kühne und bedeutungsvolle Schritte für die nächsten zehn Jahre vornehmen, die wir mit ähnlichem Elan und ähnlicher Begeisterung einleiten und durchführen, und auf die wir letzten Endes mit ähnlichem oder gar größerem Stolz blicken könnten – als auf den Flug zum Mond? Das Resultat solcher mutiger Schritte wäre von noch weit größerer Tragweite für Mensch, Tier und Natur!
 Hier einige konkrete Beispiele, wie jeder heute schon – zunächst bei sich selbst – beginnen kann:• Die Selbstbeobachtung – Wer sind wir noch?
Wie war mein Tag? Was habe ich gut gemacht – was war nicht so gut? War ich ausgeglichen und ruhig in meinem engsten Umkreis oder hektisch und vorwurfsvoll? Was könnte ich morgen schon verbessern?
Schreiben wir uns die Erfahrungen und unsere Entscheidungen daraus in ein Notizbuch. Zwei oder drei Sätze – es braucht nur einige Minuten. Am nächsten Morgen, vor Arbeitsbeginn schauen wir uns die Notizen noch einmal kurz an.
• Ein Zielbild – Wo geht die Reise hin?
Wie möchte ich in 10 Jahren sein? Wie sieht mein nächster Schritt dahin aus? Was sind meine Zwischenziele? Formulieren wir es schriftlich aus – es hat viel mehr Kraft. Planen wir keine fantastischen und gigantischen Sprünge, sondern – wie der erfahrene Bergsteiger – konkrete wohlüberlegte Schritte, die wir dann auch tun!
• Frieden schaffen – Frieden halten.
Frieden in unserer Familie und in unserem Berufsleben ist das kraftvollste Fundament für überdurchschnittliche Leistungen! Was also führt immer wieder zu Uneinigkeit? Woran entzündet sich ein Streit? Was ist mein Anteil? Seien wir Friedensstifter und machen den ersten Schritt! Friedfertige Menschen sind unschlagbar – probieren wir’s aus!
• Der Ärger über die Anderen – Reine Energieverschwendung!
Was ärgert mich am Andern? In welchen Belangen bin ich ähnlich und wo haben sich vielleicht andere ebenso über mich geärgert? Hören wir auf, über andere nachzugrübeln, zu wehklagen und zu urteilen – bleiben wir bei uns! Was können wir verbessern? Das bringt uns voran.
• Saat und Ernte – Ein Augenöffner!
Wir machen uns in jedem Augenblick bewusst, dass alles, was wir anderen – auch den Tieren und der Erde – antun, wieder auf uns zurückkommt. Also handeln wir immer mehr verantwortungsbewusst. „Wie ich möchte, dass andere mich behandeln – so behandle ich sie zuerst“!
• Vegetarismus – Lassen wir unsere Mitgeschöpfe leben!
Nichts Bedeutungsvolles entsteht über Nacht. Wenn die Erkenntnis in uns greift, dass mit unserem Fleischkonsum unvorstellbares Leid bei den Tieren entsteht und wir davon Abstand nehmen wollen, dann fangen wir doch damit an, den Fleischkonsum bewusst zu reduzieren. Seien wir nicht fanatisch, aber konsequent; und lassen wir die Anderen ebenfalls zu ihrer Zeit zur Erkenntnis kommen. Missionieren ist schädlich für beide Seiten! Disziplinieren wir uns selbst und geben uns ein Ziel vor, wann wir dort angelangt sein wollen. Und helfen wir mit, aufzuklären.  Machen wir uns immer wieder bewusst, dass die Umstellung unserer Ernährung auf fleischlose Kost eine der größten und weitreichendsten Veränderungen in und um uns bewirken wird. Nicht nur werden weltweit Milliardenbeträge an vermeidbaren medizinischen Kosten eingespart werden, die Hungersnöte werden ebenfalls weltweit abnehmen und die Menschen werden friedfertiger und einfühlsamer, weil der Mord an der unschuldigen Kreatur nicht mehr ihren Speisezettel schreibt. Helfen wir mit, das was uns selbst bewusst und ein Anliegen geworden ist, mit vielen Gleichgesinnten in die Welt hinauszutragen, damit überall offene Menschen davon erfahren. Sprechen wir darüber, kraftvoll aber nicht fanatisch! Unterstützen können wir mit Aktionen (wie Plakate, Poster, Buttons, Postkarten) oder durch Spenden jene Menschen und Organisationen, die bereits aktiv sind und erfolgreiche Schritte eingeleitet haben. (Siehe Links in der rechten Spalte)
Übernehmen wir Vorbildfunktion!
Ist unser Verhalten für andere Menschen ein Vorbild? Wenn sie uns imitieren, was denken wir dann von ihnen? Nicht das Missionieren und Indoktrinieren bewirkt etwas in dieser Welt, sondern das nachahmenswerte Beispiel, das wir für so viele Menschen – vor allem für die jüngere Generation – werden können. Seien wir uns bei allem Sprechen und Handeln dieser herausragenden Verantwortung bewusst. Nicht die Politiker, nicht die Kirchen und nicht einmal die Lehrer und spirituellen Führer tragen die Verantwortung für eine bessere Welt, sondern wir – jeder einzelne von uns.
Je konkreter wir unsere persönliche Entwicklung planen und täglich bewusst vorgeben, umso schneller und kraftvoller wird sich der Erfolg einstellen. Seien wir nicht zu zaghaft, wenn es um ethisch-moralische Werte und Ziele und deren Verwirklichung geht. Betrachten wir doch nur einmal die Trainingsprogramme der Spitzensportler und wie sie mit vollem Einsatz, kritischer Selbstbetrachtung und nimmermüdem Üben fast Unglaubliches vollbringen! Warum sollte ein ähnlicher Einsatz für das weltweite Erdenbürgersein nicht ähnliche Früchte tragen? Vor allem da wir nicht nur Einzelkämpfer, sondern Hunderte und Tausende, ja irgendeinmal Millionen sein werden, die sich gegenseitig ermuntern und Mut machen können, gegen den Strom der überholten Traditionen zu schwimmen.
Werden wir also heute schon zu mutigen und visionären Kämpfern für eine neue, ehrlichere, friedfertigere, verantwortungsbewusstere – und daher nachhaltige Zukunft!
Nichts ist unmöglich - Also packen wir's an! |